Männer 1: SG Nied unterliegt beim Tabellenführer in Wiesbaden

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Da war mehr drin für die Nieder Buben

Die Handball der SG Nied kassierten in der Handball-Bezirksliga A beim Tabellenführer Eintracht Wiesbaden III eine deutliche 31:22 Niederlage, wobei das Ergebnis nicht unbedingt den tatsächlichen Spielverlauf wiederspiegelt, denn die Gäste hatten durchaus die Chance etwas Zählbares aus der Landeshauptstadt mitzunehmen. So entwickelte sich bis zum 8:8 nach 20 Minuten eine ausgeglichene
Partie und die Nieder hätte bereits zu diesem Zeitpunkt in Führung liegen müssen, scheiterten aber ein ums andere Mal freistehend am erfahrenen Wiesbadener Torwart-Routinier. Bis zur Pause leisteten sich dann die Gäste eine Schwächephase, mit einigen Fehlwürfen und überhastet abgeschlossenen Angriffen, so dass der Tabellenführer eine 14:8 Führung herauswerfen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Nieder Buben zunächst nicht in die Begegnung, agierten zu passiv gegen die erfahrenen Gastgeber und gerieten mit 19:12 in Rückstand. Ab der 40. Spielminute lief es dann jedoch wieder besser bei den Gästen und man konnte sich Tor um Tor bis zum 24:20 nach 51. Minuten herankämpfen und hatte sogar die Chance weiter zu verkürzen, doch auch in dieser Phase, in der Wiesbaden nochmal wankte, konnte die SG Nied aus einigen freien Torchancen kein Kapital schlagen und dies nutzte der Tabellenführer gnadenlos aus und baute den Vorsprung spielentscheidend aus. Am Ende stand dann doch eine deutliche Auswärtsniederlage der jungen Nieder Mannschaft zu Buche, mit der Erkenntnis, dass man sich gegen eine erfahrene und abgezockte Mannschaft wie Wiesbaden, nicht viele Fehler erlauben darf, wenn man erfolgreich sein will. Letztendlich war für die Mannschaft von Coach Roland Gehron mehr drin und man hat gesehen, dass die junge Nieder Truppe über weite Strecken der Begegnung mithalten konnte, aber die Fehlerquote war beim Tabellenführer dann doch einfach zu hoch.

SG Nied
Rumetsch / Teubner (Tor)
Trubljanin 6 /3, Sturm 4, Strubelt 5 , Sebastian Kister 2, Kunz 2 , Florian Kister 3, Bambach, Brode,
Becker, Scheele.